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 Betreff des Beitrags: Ernährung IM 70.3
BeitragVerfasst: Di 21. Apr 2009, 13:58 
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Registriert: Sa 14. Mär 2009, 09:56
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Hallo zusammen,

so jetzt sind einmal unsere "alten" Hasen gefragt. Nachdem ja der IM 70.3 in St. Pölten absolutes Neuland für mich ist, wenn ich genau überlege habe ich noch nicht einmal einen olympischen Traithlon gemacht :o (na das kann ja heiter werden) habe ich da so meine Fragen. Mir ist schon klar, dass jeder Körper anders ist und auch was anderes braucht, aber gewisse Grundsätze wird es wohl geben.

Dass ich während dem Schwimmen keine Nahrung zu mir nehmen kann ist mir klar und dass ich außer das Seewasser nichts zu trinken bekomme (aber das wird eh genug sein) ist mir auch klar. Aber bis wann sollte man vor dem Start etwas Trinken oder Essen und vor allem was?

Am Fahrrad geht es ja leichter, aber auch da wird es vermutlich wichtig sein, eine gewisse Menge Flüssigkeit und dergleichen zu sich nehmen. Wie kann da zB feste Nahrung aussehen oder braucht man außer Gels und dergleichen nichts? Kann man dann auch bis vor der WZ Nahrung zu sich nehmen oder sollte man da kurz vorm Laufen auch wieder aufpassen.

Sollte ich dann auch noch auf die Laufstrecke wechseln habe ich ja noch lange 21 km vor mir und Zeit über vieles nachzudenken (vielleicht fällt mir ja ein netter neuer Bewerb ein ;) ) aber auch da wird es wichtig sein Trinken und Essen?

Mich würden einfach so eure Eigenheiten und Erfahrungen während eines längeren Wettkampfes interessieren, worauf man aufpassen sollte, was und wann ihr was zu euch nehmt, so grob umschrieben der Wettkampftag. (Die Verpflegung bei der Siegerehrung ist mir ja dann wieder voll klar und da werde ich auch sicher wieder vorne dabei sein). Aber währende des Bewerbes fehlt mir (und vermutlich auch anderen Startern vom Verein) einfach die Erfahrung und schließlich sollen ja dann im Ziel nicht 19s auf den Rekord fehlen. Denn wenn schon dann Vollgas und Richtig

Eurer Präsi


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Verfasst: Di 21. Apr 2009, 13:58 




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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung IM 70.3
BeitragVerfasst: Di 21. Apr 2009, 16:16 
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Registriert: Mo 20. Apr 2009, 21:37
Beiträge: 3
bis die profitipps einschlagen was zum lesen:

http://www.triathlon-tipps.de/

und vielleicht kannst einstellen, dass bei externen links ein neues fenster aufgeht, ich schieß mir immer das forum weg.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung IM 70.3
BeitragVerfasst: Fr 24. Apr 2009, 14:08 
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Registriert: So 12. Apr 2009, 18:24
Beiträge: 41
Hello!

Da gebe ich dem Präsi recht (was sonst), ein sehr wichtiges, aber leider ein sehr, sehr komplexes Thema. Ich kann euch nur empfehlen sich mit Ernährung im Sport zu befassen, viele Trainingsstunden werden durch falsche Ernährung zunichte gemacht. Die richtige Ernährung hilft auch zur schnelleren Regeneration, hilft die verbrauchten Speicher im Körper wieder herzustellen. Vor allem wenn der Trainingsumfang mit 15 Std pro Woche überschritten wird, sollten Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden um Mangelerscheinungen zu verhindern.

Tips für den Wettkampf aufgrund meiner persönlichen Erfahrung, es bleibt ja noch einwenig Zeit bis St.Pölten um zu testen:

1) Die Trinkmenge solltest du bereits im Lauf- und Rad Training ermitteln, indem du dich vor und nach der Belastung auf die Waage stellst. 85% vom Gewichtsverlust ist Flüssigkeit. Bei mir zb. Radfahren im GA1 bei 20°C ca. 0.6 Liter pro Stunde.

2) Ich schwöre auf Natalie und Ihr Malto- Konzept das Essen im Wettkampf zu trinken, ist doch genial, keine Power Bar Erstickungsanfälle, keine Gels die im Radtrikot picken und das Verhältnis Kohlehydrat zu Flüssigkeit (isotonisch) stimmt auch immer.
Habe das Getränk bevorzugt mit Tee angemischt, um den „faden“ Geschmack vom Maltotextrin zu überdecken.
http://www.x-athlon.de/pdf/maltokonzept.pdf

3) Worauf du jetzt noch unbedingt achten mußt:
Dein Körper benötigt mindest 40g KH pro Std. Fettsäuren verbrennen bekanntlich im Feuer der KH.
Dein Körper (Magen, Darm) kann aber nur maximal 60g pro Std. aufnehmen, wenn es mehr wird kann das zu Verdauungsproblemen führen.
Natalie benötigt zB für Radfahren 0,75 Liter pro Std. und ca. 0,5 beim Laufen.
Umgerechnet heißt das: am Rad pro Std (0,75 Liter x 80g KH) 60g KH und beim Lauf (0,5x80) 40g. Damit sind die vorgegebenen 40 bis 60g KH/Std erfüllt.
Wenn du pro Std. sehr viel trinkst zB 1,5 L, dann kommst du auf 120g KH pro Std., daher mußt du das Getränk verdünnen ( hypoton), um nicht über die 60g KH pro Std. zu kommen.

Ja, das ist die Theorie, ein grober Leitfaden und jetzt mußt du das Beste für dich selbst herausfinden.

Wenn dir die Zeit zum Testen für St.Pölten zu kurz ist würde ich dir, alternativ zum Malto Konzept, Gels empfehlen. Aber unbedingt die Flüssigkeitsangaben beachten. Sonst geht der Schuß sprichwörtlich nach hinten los. Siehe Info dazu auch im Malto- Konzept von Natalie.

Und wenn ich schon am schreiben bin:
Ich lese im Forum immer wieder Kette rechts, Vollgas, volle Bulle etc.
Als Triathleten könnt ihr diese Begriffe aus eurem Wortschatz streichen, das trifft eher auf Bahnfahrer oder 100m Leichtathleten zu.
Vollgas gibt es nicht auf der OD, noch weniger auf 70.3 und schon gar nicht auf der Langstrecke. Vielleicht am DUA Sprint in Aschau 3/9/3.
Vollgas gibt es auch im Training nur zu einem ganz kleinen Prozentsatz, wie denn auch, wenn GA1 schon 70 bis 80% des Gesamtvolumens beträgt.

Was viele noch immer in unserem Sport unterschätzen ist das Ausdauer- Training. Damit trainieren wir nicht nur Herz- Kreislauf und Muskulatur, sondern auch die so wichtige Energiebereitstellung vermehrt durch Fettverbrennung. Nur zur Veranschaulichung, jeder von uns (auch ich mit einem Körperfettwert von 7%) hat genug Fett (Energie) um 10 Marathons hintereinander laufen zu können. Daher ist es enorm wichtig (über Jahre hinweg) im Ausdauerbereich oder Kompensationsbereich zu trainieren, damit der Körper lernt in der Belastung mehr und mehr Fett zu den sehr begrenzten Kohlenhydraten mitzuverbrennen.
Kohlenhydratspeicher reichen für ca. 1,5 bis 2 Stunden, je nach Trainingszustand, dann kommt der berühmte „Hammer“.

Ist natürlich eine sehr einfache Darstellung von mir.

Wer ins „Eingemachte“ gehen will dem empfehle ich das, für uns Laien halbwegs verständliche Buch: Ernährung im Sport von Georg Neumann

Viel Spaß beim Testen der Ernährung im Training.

_________________
LG, Rudi


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Erde, Essen, Fahrrad, Gesundheit, Laufen, NES, Schwimmen, Trinken

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